Delikatessen
Olivenöl extra
Es gibt unterschiedliche Güteklassen, in die Olivenöle eingeteilt werden: Das hochwertigste ist hierbei das so genannte native Olivenöl extra. Die Einteilung in insgesamt neun verschiedene Güteklassen geht zurück auf die EU-Verordnung 1234/2007 und richtet sich jeweils nach dem angewandten Herstellungsverfahren, sowie nach Geschmack und danach, wie viel freie Fettsäuren in dem jeweiligen Öl enthalten sind. Für den Verbraucher ist im Wesentlichen die Unterscheidung in vier Klassen wichtig: Das Öl der Güteklasse vier ist das so genannte Oliventresteröl. Dieses wird aus Fruchtrückständen hergestellt und ist daher sehr mild im Geschmack. In die Güteklasse drei fällt Öl, das schlicht „Olivenöl“ genannt wird. Der wesentliche Unterschied zu den noch zu beschreibenden Ölen der Güteklassen eins und zwei besteht darin, dass in diesem Falle wortwörtlich drittklassiges „Olivenöl“ unter Dampf raffiniert wird. Hiernach erfolgt die Anreicherung mit Ölen einer höherwertigeren Güteklasse, um den Geschmack zu verbessern. Die Gold- und Silbermedaille, also die Zuordnung zu Güteklasse eins oder zwei, ist nur möglich, wenn das Herstellungsverfahren für das Olivenöl die Kaltpressung ist. Die Silbermedaille der Güteklasse zwei geht an das so genannte „native Olivenöl“.
Im Italienischen lautet der Zusatz hierfür „vergine“, was soviel bedeutet wie „unberührt“. Die Goldmedaille trägt in der Güteklasse eins das „native Olivenöl extra“, im Italienischen mit dem Zusatz „extra vergine“ versehen. Entscheidend ist für eine Zuordnung zu dieser Kategorie die große Geschmacksvielfalt sowie einwandfreier Geruch, Geschmack und Färbung des Öls. Der Gehalt an freien Fettsäuren darf für Öle der Kategorie eins, natives Olivenöl extra, lediglich 0,8 g je 100 g Öl betragen, in Kategorie zwei sind es immerhin zwei Gramm. Anstelle von freien Fettsäuren, die im Öl gebunden sind, spricht man auch kürzer von Ölsäure.
Ihr Kundenkonto
| |
|
| Passwort vergessen? |
Warenkorb
Sie haben noch keinen Artikel in Ihrem Warenkorb.
|




